Sonntag, 22.07.2007 | 10:28 Uhr

Autor: Oliver Gassner

Harry Potter 7: Kapitel 5 und 6

Hier

wird

alles

verraten

wer weiterliest

ist

selber

schuld.

Kapitel 5 und 6 beschreibt Harrys Weg über die Eltern von Tonks zum Burrow (Weasleys) und die scheibchenweise Ankunft der anderen sechs Potter-Kopien und ihrer Begleiter.

Snape hat jetzt ein Ohr von George und der macht, sobald er wieder bei Bewusstsein ist, Witze („Hört Hört“ ‚i am wholy‘ und so).

Mad Eye-Moody wird, als Mundunguns/Harry wegteleportierte, von Voldy gezappt. Seine Leiche wird jedoch nicht gefunden und Harry und die anderen trösten sich mit Feuerwhiskey. In Band acht würde dann wahrscheinlich ’ne Runde gekifft.

Frau Weasley hat läuten hören, dass Harry, Hermine und Ron nicht nach Hogwarts zurück wollen, aber sie verraten keinem, was Dumbledore von ihnen wollte: die Horcruxe finden. Sie diskutieren, obwohl Mrs Weasley sie mit Hochzeitsvorbereitungen für Bill und Fleur beschäftigt, wie sie weiter vorgehen wollen: Godricks Hollow, wo Harrys  Eltern starben und begraben liegen ist das nächste Ziel. Hermine hat Dumbledores Bücher über Horcruxe ‚gesichert‘ und der Kapitelgag ist die Idee, Voldy aus einer fahrenden Leibibliothek heraus zu erledigen. (Ron oder Harry, I forget 😉
Am Vortag der Hochzeit soll zudem Harrys Geburtstag gefeiert weden.

Zudem realisiert Harry, wie sehr Ron und Hermine planen, zu ihm zu halten. Hermine hat ihre Eltern mental umgepolt, sie denken, dass sie anders heißen, sind nach Australien ausgewandert und wissen nicht mal, dass sie eine Tochter haben, Ron hat den Familienghul zu einer Kopie seiner selbst gemacht und will eine massiv ansteckende Krankheit vortäuschen. So würde für die Todesser verborgen, dass die drei gemeinsam unterwegs sind. (Ja, die sind ja auch doof, ne?)

***

Die von Alex erbetene Reaktion meinerseits flechte ich teilweise ein, teilweise bin ich auch nicht sooo fix im Bewerten. Die aktuellen Kapitel haben eher vorbereitende Effekte bzw. dient teilweise der Exposition, in Kapitel 7, das ich erst noch am Lesen bin, geht es mehr zur Sache, was den eigentlichen Fortgang der Handlung angeht. 😉

[Da der heutige Tag voller Programm ist, melde ich mich erst heute Abend oder morgen. Oder gleich noch 😉 ]

***

Bodycount: 2 Zauberer, 1 Eule, 1 Ohr.

siehe auch:

Literaturwelt. Das Blog. » Blog Archive » Harry Potter 7: Kapitel 4

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3 Kommentare

  1. Literaturwelt. Das Blog. » Blog Archive » Harry Potter 7: Kapitel 7 Says:

    […] Literaturwelt. Das Blog. » Blog Archive » Harry Potter 7: Kapitel 5 und 6 […]

  2. molosovsky (Alexander Müller) Says:

    Chapter 5: Sammlung nach der Gefahr. Durchaus ergreifend und spannend für mich, wie die verschiedenen Ablenktrupps eindrudeln (oder eben nicht); ebenso, daß es arge Verletungen und erste Opfer zu beklagen gibt. Löbliche Moral-Lektion zum ›Entwaffnungs‹-Zauber: Harry grenzt sich von Voldi ab, denn anders als dieser, will Harry Gegner nicht einfach killen/umhaun, nur weil sie im Weg stehen. Eine Frost-Metapher für bedrückte, sorgenvolle Stimmung (S. 69) finde ich zu platt. In diesem Kapitel kommt zum ersten Mal harter Schnapps (als Seelentrost) zum Einsatz. Geht es nur mir so, oder ist es nicht in der Tat ein wenig bedenklich, wie JKR in diesem Band Jugendliche Feuerwhisky wegsaufen läßt. Dann aber wieder nett, die ›Free Your Mind‹-Ermahnung, daß Harry seinen Kopf von Voldi-Visionen freihalten soll. Überhaupt gelungen: das Thema Vertrauen spielt eine große Rolle. Harry läßt sich von Medien verunsichern, statt auf seine Freunde zu vertrauen.

    Chapter 6: Für mich ein erster fetter Höhepunkt, ein (Ron-Double-)Ghoul im Schlafanzug. Vielleicht eine kleine respektvolle Anspielung auf »Shaun of the Dead«? Ansonsten fand ich es etwas unglaubwürdig, wie Harry, Ron & Hermione auf Trapp gehalten werden von Mama Weasly. Auf S. 78 hudelt JKR das in einem Absatz runter. Mein erster lauter Lacher beim Leser: Rons trockener Kommentar auf Hermiones Schmöcklersortieren, daß er ganz vergaß, daß man Voldi mit einer mobilen Bibliothek jagen wird. ich beginne etwas unleidlich zu werden. Alle Naslang fließen Tränen oder stehen Augen halb unter Wasser. Ansonsten: man achte auf das Leitmotiv der Sprachlosigkeit, daß sich hier mit der zweiten Erwähnung von Wortfindungsproblemen etabliert (S. 86).
    Nun ein Beispiel für die fast schon enervierende Anwendung billiger Tricks: Auf S. 88 erklärt Hermione schnell-schnell, wie sie die Bücher über Horcruxe aufgetrieben hat. Jaja, hinterher kann man alle möglichen Handlungslücken erklären. Gute Autorinnen machen sowas organischer und weniger mit Hau-Ruck-Nachreich-Methode.
    Eine Seite später kommt ein weiteres Leitmotiv des Bandes auf: Bedreuen und Bedauern (S. 89 & 94). Schön auch die Moral-Lektion, daß Horcruxe das genaue Gegenteil von menschlichen Wesen sind. Horcruxe les ich also als Metapher auf Fetisch- und Status-Gegenstände, in die Mensch seine Seele hineinlegt. Ich denke da an den Spruch aus »Fight Club«, daß alles was man besitzt einen früher oder später selbst vereinnahmt. Kurz: Mensch sollte sich nicht über sein Hab und Gut definieren, sondern über sein Handeln und die Art wie er mit Mitmenschen umgeht.

  3. Oliver Gassner Says:

    Yep, das mit dem Schweigen… später dient das abendliche sich Angeschwiegenhaben ja Harry als „Beweis“ gegenüber Ron, dass er nix mit Hermine hat – obwohl die beiden besser passen, IMO. Mein Wunschpaar 😉

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