Donnerstag, 27.10.2005 | 09:24 Uhr

Autor: Dostoevskij

Epicore

Epicore sammelt Geschichten. Geschichten, die in Blogs vorkommen. Eine Antholgie des Lesens- und damit, so die Intention, des Sammelswerten. Indem man mittels und im Internet schreibt, verändert sich Sprache und Form, läßt sich eine Verdichtung und Verknappung beobachten, so die Initiator sinngemäß in seinem einleitendem Beitrag. Wird durch die Blogosphäre die Frage einer genuinen Netzliteratur erneut aufgeworfen? Don Alphonso findet für dieses Vorhaben den Ausdruck “Rosinenpicker”; er macht sich auch Sorgen darum, daß die Rechte der Autoren ins Hintertreffen geraten könnte und schwingt quasi die Googlekeule. Für mich selbst eine schöne Sache: man sehnt sich nach Geschichten. Menschen wollen etwas erzählt bekommen. Da Geschichten ursprünglich aus einer oralen Kultur stammen, würde es mir nichts ausmachen, wenn sie irgendwann wieder dahin zurückkehrten. Geschichten brauchen das Medium Buch nicht zwangläufig, was nicht heißen soll, daß das Klischee eines vor einem Kamin in ein Buch versunkenen Lesers, der gedankenverloren nach einem dampfenden Glas Punsch angelt, nicht unheimlich gut tut. Der Advent wird kommen.

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