Archiv für Kategorie 'Allgemein'

  1. Peter Keglevic: Ich war Hitlers Trauzeuge

    Montag, Oktober 16th, 2017

    Ein spannender Abenteuerroman vor historisch ernstem Hintergrund ist Peter Keglevic unter dem Titel „Ich war Hitlers Trauzeuge“ gelungen. Harry Freudenthal, ein junger Jude aus Berchtesgaden hat 1945 nur eine Chance, dem nationalsozialistischen Rassenwahn zu entgehen: Er muss an der Veranstaltung „Laufen für den Führer“ teilnehmen, bei der die Teilnehmer in mehreren Etappen 1000 Kilometer von […]

  2. Sven Regener: Wiener Straße

    Freitag, Oktober 13th, 2017

    Sven Regener ist ein künstlerisches Multitalent. Er ist bekanntlich nicht nur Sänger und Gitarrist der Band „Element of Crime“, sondern hat mit „Herr Lehmann“ im Jahre 2001 auch einen der wichtigsten Kultromane dieser Zeit verfasst. Nun legt er mit „Wiener Straße“ erneut einen Roman vor, in dem Frank Lehmann und neben ihm auch andere Figuren […]

  3. Quellen der Kriege

    Donnerstag, Oktober 12th, 2017

    Am meisten verblüfft hat mich an diesem Buch seine Aktualität. Sie entspringt nicht einer Absicht des Autors, historisches mit gegenwärtigem Geschehen zu vergleichen, sondern seiner Fähigkeit, in der gewaltigen Menge überlieferten Materials die Handlungsmuster der Beteiligten – also der damals Mächtigen und ihrer Gefolgschaft – zu erkennen und herauszuarbeiten. Peter H. Wilson behält dabei das […]

  4. Oskar Roehler: Selbstverfickung

    Mittwoch, Oktober 11th, 2017

    Oskar Roehler gehört zu den renommiertesten deutschen Filmregisseuren („Agnes und seine Brüder“, „Elementarteilchen“, „Jud Süß – Film ohne Gewissen“). Dass er auch schreiben kann, beweist er jetzt erneut in seinem dritten Buch „Selbstverfickung“. Darin beschreibt er das Leben Gregor Samsas, eines Filmregisseurs, der viel mit dem Autor gemeinsam hat. Es dürfte somit nicht allzu weit […]

  5. Isabella Straub: Wer hier schlief

    Donnerstag, Oktober 5th, 2017

    Was mit einem Mann passieren kann, der komplett den Boden unter den Füßen verliert – dieser Frage geht die österreichische Autorin Isabella Straub in ihrem Roman „Wer hier schlief“ nach. Philipp Kuhn verlässt seine Frau, die zugleich seine Chefin in einer Firma für Sicherheitstüren ist (welche Symbolik!), um künftig mit seiner Geliebten Myriam zusammenzuleben. Problem: […]

  6. Sebastian Faulks: Der große Wahn

    Dienstag, Oktober 3rd, 2017

    Der englische Autor Sebastian Faulks bezieht den Titel seines Romans „Der große Wahn“, dessen Handlung weitgehend im Jahr 1980 spielt, gleich auf dreierlei: den Wahn der beiden Weltkriege, den Wahn im Sinne psychischer Krankheiten und den Wahn der Liebe. Und es bedarf schon eines gewissen Spagats, das alles unter einen Hut zu bekommen: Der Ich-Erzähler, […]

  7. REVOLUTION NOIR – Eine literarische Anthologie

    Sonntag, September 24th, 2017

    “Revolution Noir” ist der Titel einer Anthologie mit Texten von 16 russischen Autorinnen und Autoren, darunter Julia Kissina, die das Buch beim Suhrkamp-Verlag herausgegeben hat. Sie hat jeden Beitragenden – außer sich selbst – mit einer skurrilen Zeichnung porträtiert, im Anhang finden sich Kurzbiographien. Alle Porträtierten erscheinen als weltläufige, mit Preisen und internationaler Beachtung ausgezeichnete […]

  8. #literaturwelt Ralf Jandl: „Es reicht. Eine Streitschrift zum kollektiven Unbehagen in Deutschland“ (Video-Review)

    Samstag, September 23rd, 2017

    Variante II: Hoffentlich mit mehr Ton: Variante I (mit Tonaussetzern)

  9. Ulrich Woelk: Nacht ohne Engel

    Samstag, September 23rd, 2017

    In „Nacht ohne Engel“ von Ulrich Woelk trifft der Berliner Taxifahrer Vincent nach 25 Jahren seine Jugendliebe Jule wieder. Sie sitzt plötzlich in seinem Taxi. Doch die beiden ehemals linken Demonstranten haben sich auseinanderentwickelt. Sie ist eine erfolgreiche Wirtschafts-Fachfrau geworden, während er zumindest beruflich auf der Strecke geblieben ist. Und so sind in diesem kurzen […]

  10. B. Traven „Das Totenschiff“ (Video-Rezension) 

    Freitag, September 22nd, 2017
  11. George Watsky: Wie man es vermasselt

    Mittwoch, September 20th, 2017

    Der 1986 geborene amerikanische Rap-Musiker George Watsy kann auch richtig gut schreiben, wie er mit seiner ersten Buchveröffentlichung „Wie man es vermasselt“ beweist. Auf enorm witzige und unterhaltsame Weise erzählt er darin in mehreren kürzeren Erzählungen aus seinem Leben. Es geht um Watskys Erfahrungen beim Baseball, mit den Frauen, als WG-Mitbewohner, beim Schmuggeln eines Narwal-Stoßzahns […]

  12. Thomas Lehr: Schlafende Sonne

    Freitag, September 8th, 2017

    Ich lege ein Buch nur sehr selten vor dem Ende aus der Hand – besonders natürlich, wenn ich es für diese Buchseite lese, um anschließend eine Besprechung darüber zu schreiben. Im Fall von Thomas Lehrs „Schlafende Sonne“ ist mir das Weiterlesen jedoch schlicht nicht möglich. Der Roman fängt so an: „Dein Stern, Jonas, nähert sich […]

  13. Grégoire Hervier: Vintage

    Mittwoch, September 6th, 2017

    Rock- und Bluesfans sei hiermit ein Roman des französischen Autors Gégoire Hervier ans Herz gelegt: „Vintage“ heißt er. Darin erhält ein junger Musiker und Journalist den Auftrag, Beweise für die Existenz einer E-Gitarre zu finden, die ihn Kennerkreisen Kult- und Legendenstatus genießt: die Gibson Moderne von 1957. Es ist nicht sicher – sowohl in diesem […]

  14. #literaturwelt Fehringer/Köpf: „Poesie des Tötens“ (Review)

    Freitag, September 1st, 2017
  15. Video-Review: Zig Ziglar: ‚Ziglar on Selling‘

    Freitag, August 25th, 2017
  16. Richard Ford: Zwischen ihnen

    Freitag, August 25th, 2017

    Der große amerikanische Erzähler Richard Ford („Unabhängigkeitstag“, „Die Lage des Landes“) hat ein schmales Bändchen vorgelegt, in dem er sich an seine Eltern Parker und Edna erinnert. Und weil er die beiden als eigenständige Persönlichkeiten sieht, widmet er beiden jeweils ein eigenes Kapitel, wobei er den Teil über den Vater 30 Jahre später geschrieben hat […]

  17. Ingrid Kaltenegger: Das Glück ist ein Vogerl

    Dienstag, August 22nd, 2017

    Was für ein schönes Buch: Der Österreicherin Ingrid Kaltenegger gelingt mit „Das Glück ist ein Vogerl“ ein herrlich leichter und amüsanter Roman, der niemals in Klamauk umschlägt. Wichtige Erfolgszutat ist die Sprache, denn die Autorin bedient sich einer milden Form des österreichischen Dialekts: Ein Vogel ist eben ein Vogerl, ein Tisch ein Tischerl und ein […]

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