Freitag, 15.09.2006 | 11:54 Uhr

Autor: bonaventura

Zitat des Tages

»Er ist eine Schande für das Schriftstellertum.«

Peter Handke über Günter Grass
(zitiert nach www.welt.de)

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6 Kommentare

  1. Oliver Gassner Says:

    Datt sacht ja nu graaad der Richtige. Mit 17 zu irren und sich 60+ Jahre schweifend zu schämen ist das eine. Aber sich aktuell lauthals zu irren und nicht zu schämen — das andere.

  2. Claudia Says:

    Ich schäme mich für sie beide.

  3. molosovsky Says:

    Was soll man von einem schriftsteller halten, der wörter wie ›schriftstellertum‹ verwendet? Schriftstelzer? Sprachhold? — Pete ist wohl zu früh auf die welt gekommen. Ich denke, er wäre ein super-blogger geworden.

  4. Oliver Gassner Says:

    Aber nicht hier 😉 Drüben bei ‚politisch inkorrekt‘ vielleicht… (ohne Link).

  5. Oskar Says:

    Zugegeben: Er hätte früher was sagen können, vielleicht kann man ihm das auch als Feigheit oder Meinungs-Opportunismus vorwerfen. Dennoch bleiben viele seiner politischen Äußerungen, vor allem in Bezug auf das 3. Reich, korrekt und selbst wenn überzogen: Hier kann der Zeigefinger gar nicht groß und ausdauernd genug sein! Auch bleiben von der SS-Geschichte unberührt viele seiner Werke nach wie vor grandios…und die, die schlecht sind, bleiben es auch unabhängig davon.

  6. Olivia Kroth Says:

    Vor allem hat er sich selbst eine blendende Publicity zum Verkauf seiner Biografie besorgt, der Zwiebelhäuter.
    Bessere Reklame als sein SS-Jugend-Geständnis hätte er gar nicht platzieren können. Ich bezweifle, dass das Buch sofort auf Platz Eins der Bestsellerliste gelandet wäre, wenn der Schreiber nicht so laut und blechern getrommelt hätte.

    Es wird Zeit, dass die Riege dieser geschwätzigen Greise (Grass, Reich-Ranicki, Walser) endlich abtritt, damit
    jüngere Autorinnen und Autoren stärkere
    Beachtung finden. Sie hätten es verdient.

    Meines Erachtens ist es ein Zeichen für die senil werdende Bundesrepublik, dass in ihr senile Herren den literarischen Ton angeben.

    In hundert Jahren wird bestimmt niemand mehr die Zwiebelhäutungen des Herrn Grass lesen – welch ein Trost!

    Mit freundlichen Grüßen
    Olivia Kroth

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