Montag, 23.04.2007 | 09:24 Uhr

Autor: Dostoevskij

Bücherhotels

Bücher- oder Lesehotels sind Möglichkeiten, im Urlaub nicht auf Bücher verzichten zu müssen. Das Ambiente der Hotels und ausgebauten Urlauberrefugien ist durch Bücher geprägt. Im 1. Bücherhotel, dem Gutshof in Groß Breesen (liegt in Mecklenburg-Vorpommern zwischen Dobbertin und Güstrow), kann man inmitten von 100.000 Büchern leben, die in verschiedenen Gebäuden untergebracht sind: im Bücherhaus mit Bücherstube, im Gutshaus mit Bibliothek, im Denkhaus mit Privatbibliothek, und natürlich liegen in allen Hotelzimmern Bücher herum. Der Urlauber ist aufgefordert, Bücher zum Tausch mitbringen: Durch diese Taktik – zwei mitbringen, eines zurücklassen – unterliegt der Buchbestand einem ständigen Wandel. Ein immer noch verfügbares Audio-Porträt im Deutschlandradio (12/06) bietet erste Eindrücke. Vielleicht anläßlich des heutigen Welttag des Buches war das Guthotel den Medien ein Thema wert: es berichteten die Schweriner Volkszeitung, der Länderreport des DeutschlandRadios, MVregio sowie radio mulitkulti. Durch zusätzliche Events steigert man die Attraktivität des Hotels: So gab es ein Dali-Wochenende: „… wo wir Original Dalí-Rezepte gekocht haben, zwei Drittel waren eßbar, ein Drittel davon nicht, waren nur verkostbar.“ Die jährliche Silvesterfeier bildet ein besonders intensiv gestaltetes Highlight. Weitere Information stehen wie immer im „Haupthaus“.

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4 Kommentare

  1. Prospero Says:

    Ich glaube ein Hotel in Hamburg ist sogar Bookcrossing-Zone… Hmmm… Fällt mir jetzt nicht so spontan ein welches.
    Ad Astra

  2. karin Says:

    eine etwas andere art von lesehotels bzw. literaturhotels sind die sog. bibliotels, die den gästen neben einer umfangreichen bibliothek mit entspannender leseatmosphäre auch zeitungen, hörbücher und andere literarische medien bietet.

  3. Oliver Gassner Says:

    Und inwiefern ist das eine andere Art? Weil sie auch in Blogs kommentieren? 😉

  4. karin Says:

    gute antwort! Aber da es hier um Lesehotels geht, kann ich mir einen Hinweis auf die Bibliotels natürlich nicht verkneifen.
    Die Bibliotels (www.bibliotels.com) sind der Salzburger Innovationswerkstatt entsprungen (www.innovationswerkstatt.at) und es gibt sie seit 2008 in Österreich. Geplant sind des weiteren auch Partnerbetriebe in Deutschland, Italien und der Schweiz. Anders, als bei den oben beschriebenen Lesehotels bringt man keine eigenen Bücher mit, sondern findet eine umfangreiche Bibliothek mit deutsch- und fremdsprachigen Büchern, Zeitschriften, Zeitungen und Hörbüchern vor. Den Gast erwartet sein Wunschbuch bei Ankunft im Hotel, und jede Menge Goodies zum Lesen (Lesebrillen, -Socken, -Decken usw.). Je nachdem, wie das Hotel ausgestattet ist, wird es mit zwei bis fünf Büchern bewertet. wie was wo warum ist auf der Homepage zu finden.

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