Montag, 29.09.2014

Autor: Andreas Schröter

B.J. Novak: Cornflakes mit Johnny Depp

B.J. Novak: »Cornflakes mit Johnny Depp«Der Amerikaner B.J. Novak, geboren 1979, scheint ein Alleskönner zu sein. Er hat nicht nur in den Hollywoodfilmen „Inglourious Basterds“, „Saving Mr. Banks“ und „The Amazing Spider-Man 2“ mitgespielt, sondern schreibt auch noch hervorragende Bücher. Die Geschichten in seiner Sammlung „Cornflakes mit Johnny Depp“ sind oft witzig, meist tiefsinnig, immer lesenswert.

In einer Geschichte wird Elvis Presley erst nach seinem vermeintlichen Tod glücklich. Statt wirklich zu sterben, verdingt er sich fortan als erfolgreiches Elvis-Double. Der Vorteil: Er ist den Druck los, der wirkliche Elvis sein zu müssen.

Oft entwickeln sich die Geschichten anders als erwartet, stecken voller Überraschungen – wie die Story, in der sich eine Clique große Sorgen um ihren Kumpel Willie macht, der durch Alkohol und Drogen immer tiefer zu versumpfen scheint. Am Ende jedoch steht Willie am besten von allen da, während der Rest der Clique wirklich langsam vor die Hunde geht.

Das ganze Buch mit mal längeren, mal ganz kurzen nur eine Seite umfassenden Miniaturen ist geprägt von einem leisen Humor – vergleichbar vielleicht tatsächlich mit dem von Woody Allen, wie ein amerikanischer Kritiker anmerkte.
Immer jedoch schwingt auf einer zweiten Ebene eine tiefere Einsicht mit, über die es sich nachzudenken lohnt. Ein schönes Buch.

B.J. Novak: Cornflakes mit Johnny Depp.
Blumenbar, August 2014.
333 Seiten, Gebundene Ausgabe, 18 Euro.

Sonntag, 28.09.2014

Autor: Annette

Rosa Ribas & Sabine Hoffmann: Das Flüstern der Stadt

U1_ribas_hofmannBarcelona in den 50iger Jahren. Die junge Journalistin Ana Martí hält sich als freie Mitarbeiterin bei der Tageszeitung “La Vanguardia” mehr schlecht als recht über Wasser. Sie schreibt vor allem über “leichte Themen”, das gesellschaftliche Leben Barcelonas, über Bälle und Banquets. Als ihr die Berichterstattung im Mordfall Sobrerroca angeboten wird, möchte Ana endlich ihr Talent unter Beweis stellen.

Doch sie darf nur kurze Nachrichten verfassen, die erst nach Zensur durch den ermittelnden Polizisten, Inspector Castro, veröffentlicht werden. Den Mord an der bekannten Arztwitwe Mariona Sobrerroca kann die Polizei zwar nicht geheim halten, er soll aber so schnell wie möglich zu den Akten gelegt werden.

Ana beginnt, auf eigene Faust weiter zu ermitteln. Auslöser ihrer Recherchen sind Liebesbriefe, die im Besitz des Mordopfers gefunden werden. Ana schreibt sie wortwörtlich ab und bitte ihre Tante Beatriz um eine Textanalyse. Die alleinstehende Linguistikprofessorin hat wie Anas Vater Berufsverbot.

Ana gelingt es, sie aus ihrer Lethargie zu reißen. Gleichzeitig verdankt sie Beatriz die entscheidenden Hinweise, die zur Lösung des Falls führen. Gemeinsam kommen die beiden Frauen dem Grund für Mariona Sobrerrocas Tod auf die Spur und begeben sich dabei in höchste Gefahr.

Rosa Ribas und Sabine Hoffmann lassen – sehr detailgetreu – eine fast vergessene Zeit wieder lebendig werden. Die beiden Autorinnen setzen dabei durchaus eigene Akzente. Sie zeigen die prekäre Situation alleinstehender Frauen – so wie Ana und Beatriz, die ohne Ehemann oder feste Anstellung besonders angreifbar sind – lassen die beiden aber erstaunlich selbstständig agieren.

“Das Flüstern der Stadt” ist  ein intelligenter Krimi vor bedrückender Kulisse. Im Übrigen eine spanisch-deutsche Gemeinschaftsproduktion. Die Autorinnen Rosa Ribas und Sabine Hoffmann haben die Kapitel abwechselnd geschrieben. Man merkt es dem fesselnden Buch nicht an, aber vielleicht würde die Sprachwissenschaftlerin Beatriz das anders sehen.

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Sonntag, 28.09.2014

Autor: Andrea Brücken

Klagenfurter Beiträge zur Visuellen Kultur

Die Bedeutung von visuellen Medien in kulturellem und visuellem Kontext ist das Thema der Sammlung “Klagenfurter Beiträge zur Visuellen Kultur – Band 1”. Es handelt sich um eine Sammlung von Vorträgen an der Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft “Visuelle Kultur / Bild- und Filmwissenschaft”.

Die Arbeitsgemeinschaft gründete im Jahr 2005, die Sammlung enthält Beiträge aus den Ringvorlesungen der letzten Jahre. Wer jetzt denkt “Brauche ich nicht lesen, das ist nicht mehr aktuell” irrt sich aber in gewisser Hinsicht. Denn die Vorträge enthalten wissenschaftlich fundierte Analysen aus den Disziplinen Film, Literatur und Psychologie, die sich aus verschiedensten Blickwinkeln mit den aktuellen Forschungsfragen zur Visuellen Kultur der letzten Jahre beschäftigen.

Es geht wie gesagt um Forschung und Wissenschaft – und daher auch um dezidierte Teil-Phänomene. Zugleich wird in jedem der Vorlesungs-Protokolle ein Bezug zum Rahmen genereller visueller Kultur-Phänomene hergestellt.

Die Vielfalt der Themen ist inspirierend in jeder Hinsicht. Um nur einige Denk- und Diskussionsansätze zu nennen: da werden die in den Kultur- und Sozialwissenschaften proklamierten “visual, iconic und pictoral turns” einer tiefergehenden Betrachtung unterzogen und der Begriff “Visuelle Kultur” auf bestehende Definitionen hin geprüft.

Dann gibt es Betrachtungen aus der Psychoanalyse zur “unbewussten” Wahrnehmung von Bildern mit einem Exkurs in die Deutung von Traumbildern und den Bezügen zur Kunst.

Es geht zurück zu den Anfängen des Films mit der Ausrichtung auf die Betrachtung des durch Regisseure “zuerst gewählten” Bildes für ihr jeweiliges Werk.

Alfred Hitchcock und Michelangelo Antonini’s Storytelling findet Beachtung, aber auch Fernsehserien wie “Lost” und “tsuschen:power” kommen zum Zuge: erstere unter Betrachtung eines filmisch dargestellten “long con” (eines Täuschungsmanövers seitens eines Betrügers), zweitere mit Blick auf den Aspekt “Ermächtigung” – die in Österreich ausgestrahlte Serie hat zum Ziel, das Thema Migration zu diskutieren.

Spannend auch der Vortrag zur afroamerikanischen Monats-Zeitschrift “ebony” und der visuellen Bildsprache mit Bezug zur Hautfarbe: vier Beiträge aus der Zeitschrift werden untersucht mit Blick auf die Botschaften, die transportiert werden und natürlich grundsätzlich den Umgang mit Rassismus und Ideologie betreffen.

Eine bunte Mischung also, und inzwischen gibt es bereits zwei weitere Bände.

(Andrea Brücken)

 

Jörg Helbig / Arno Russegger / Rainer Winter (Hrsg.)

Klagenfurter Beiträge zur Visuellen Kultur Band 1
Visuelle Medien

2014, 260 S., 25 Abb., 1 Tab., Broschur, 213 x 142 mm, dt., ISBN: 978-3-86962-060-2

 

Jörg Helbig / Arno Russegger / Rainer Winter (Hrsg.)

Klagenfurter Beiträge zur Visuellen Kultur Band 2
Visualität, Kultur und Gesellschaft

2014, 212 S., 71 Abb., Broschur, 213 x 142 mm, dt./engl., ISBN: 978-3-86962-093-0

 

Jörg Helbig / Arno Russegger / Rainer Winter (Hrsg.)

Klagenfurter Beiträge zur Visuellen Kultur Band 3
Hegemonie und die Kraft der Bilder

2014, 212 S., 71 Abb., Broschur, 213 x 142 mm, dt./engl., ISBN: 978-3-86962-093-0

 

Montag, 22.09.2014

Autor: Andreas Schröter

Philip Teir: Winterkrieg

Philip Teir: »Winterkrieg«Weil Finnland in diesem Jahr Gastland der Frankfurter Buchmesse ist, erscheinen jetzt einige Bücher von finnischen Autoren auch auf Deutsch. Eines von ihnen ist „Winterkrieg“ von Philip Teir, geboren 1980. Im Mittelpunkt dieses Debütromans, der im gehobenen Akademikermilieu spielt, steht die Ehekrise von Max, einem 60-jährigen Soziologen, und seiner fünf Jahre jüngeren Frau Katriina. Die ohnehin schon belastete Beziehung wird nicht besser, als Max eine Affäre mit einer jungen Journalistin beginnt. Auch im Leben der beiden Töchter Helen und Eva ist nicht alles nur schön. Die eine schlägt sich im Familienalltag mit zwei kleinen Kindern durch, die andere verzweifelt an ihrem Kunststudium in London und verschiedenen Liebhabern.

Das alles liest sich unterhaltsam und psychologisch glaubwürdig und ist keineswegs so trist, wie die Schilderung oben glauben machen könnte. Immer wieder erleben die Mitglieder der Familie Paul auch lichte Momente, und es zeichnen sich Silberstreife am Horizont ab. Politische Themen wie etwa das Aufkommen der Occupy-Bewegung nach der Wirtschaftskrise, werden zwar dezent angerissen, erschlagen aber nie das Hauptthema der Geschichte.

Ein überraschend reifer Roman für einen Autor, der gerade mal 34 Jahre alt ist.
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Philip Teir: Winterkrieg.
Blessing, September 2014.
384 Seiten, Gebundene Ausgabe, 19,99 Euro.

Montag, 15.09.2014

Autor: Andreas Schröter

Dana Spiotta: Glorreiche Tage

Dana Spiotta: »Glorreiche Tage«Die US-amerikanische Autorin Dana Spiotta hat einen wunderschönen Roman über die unzertrennlichen Bande der Familie, über den Rock‘n‘Roll und über die Lust an der Phantasie geschrieben, die bisweilen der Realität ein Schnippchen schlagen kann.

Nik schreibt alles über sein Leben als Rockstar auf. Es geht um Platten, die reihenweise Platinstatus und erste Chart-Plätze erreichen, um Konzerte, Fans, Interviews und um Musikrezensenten, von denen ihn manche verehren und einige verdammen. Nik gestaltet aufwendige Plattencover und spielt sogar ganze CD-Zyklen ein.

Problem: Diese Alben erreichen jeweils eine Stückzahl von genau vier Exemplaren, zwei davon gehen an seine Schwester Denise und seine Nichte Ada. Der Erfolg und alles, was damit zusammenhängt, spielt sich ausschließlich in Niks Phantasie ab. In Wahrheit ist er ein Loser am Existenzminimum, der von einem gelegentlichen Job als Barkeeper lebt.

Doch mindert das die Liebe seiner Schwester, aus deren Perspektive das Buch geschrieben ist? Nein, natürlich nicht. Sie steht bedingungslos zu ihrem Bruder und hilft ihm, wo sie kann, obwohl sie genügend eigene Schwierigkeiten hat.

„Glorreiche Tage“ ist ein sympathischer und warmherziger Roman, in dem viel Wahres steckt. Zugleich ist er eine Hommage an all jene, die den gängigen Erfolgsmustern nicht gerecht werden, sondern ein Leben neben der Spur führen.

Das Buch war 2011 in den USA für den National Book Critics Circle Award nominiert.
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Dana Spiotta: Glorreiche Tage.
Berlin-Verlag, August 2014.
256 Seiten, gebundene Ausgabe, 19,99 Euro.

Samstag, 13.09.2014

Autor: Andreas Schröter

Bridget Golightly & Joan Hardcastle: Bridget und Joans Tagebuch – Verrückt nach dem Toyboy

Bridget Golightly & Joan Hardcastle: »Bridget und Joans Tagebuch - Verrückt nach dem Toyboy«Eine Parodie auf Helen Fieldings erfolgreiche – aber seichte – Bridget-Jones-Romane ist im Manhattan-Verlag erschienen: In „Bridget und Joans Tagebuch – Verrückt nach dem Toyboy“ schreiben zwei weit über 80-jährige Seniorinnen auf, was sie im Seniorenheim so erleben. Schnell wird deutlich, dass die beiden die Ereignisse vollkommen unterschiedlich bewerten.

Die eine, Bridget, ist eine Nervensäge, die sich für die größte Künstlerin aller Zeiten hält und Alkoholprobleme hat. Sie gibt ihr Geld mit vollen Händen aus und ist auf der Suche nach einem Mann. Damit hat sie eine gewisse Ähnlichkeit mit ihrer Namensgeberin aus den echten Bridget-Jones-Romanen und könnte fast eine Fortschreibung der Figur im Alter sein.

Die andere, Joan, ist nüchtern und vernunftsbetont. Sie bildet das Gegengewicht zu Bridget.

Das Buch, das in seinem Stil und sogar in der Covergestaltung an „Bridget Jones – Verrückt nach ihm“, erschienen bei Goldmann, erinnert, macht Spaß. Und der dürfte sich für Leser, die auch die Vorlage kennen, noch vergrößern.

Klar, eine solche Parodie nimmt sich selbst nicht allzu ernst, und so reicht es denn auch nach 200 Seiten. Nicht herauszufinden ist übrigens, wer eigentlich der Autor dieses Buches ist. Bridget Golightly – in Anlehnung an die ebenfalls etwas überspannte Heldin aus „Frühstück bei Tiffany“ – und Joan Hardcastle sind es jedenfalls nicht.
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Bridget Golightly & Joan Hardcastle: Bridget und Joans Tagebuch – Verrückt nach dem Toyboy.
Manhattan, Juli 2014.
207 Seiten, Gebundene Ausgabe, 14,99.

Freitag, 12.09.2014

Autor: Andreas Schröter

Bernhard Schlink: Die Frau auf der Treppe

Bernhard Schlink: »Die Frau auf der Treppe«Bernhard Schlink hat das Problem, dass man bei seinem Namen unweigerlich an den „Vorleser“ denkt, jenes grandiose und später verfilmte Werk aus dem Jahre 1995, das man heute schon fast als modernen Klassiker bezeichnen kann.

Man kann gar nicht anders, als alles, was der heute 71-Jährige danach geschrieben hat, mit diesem Werk zu vergleichen. Und diesen Vergleich verlieren eben all diese Bücher.

Das gilt leider auch für seinen neuesten Roman, „Die Frau auf der Treppe“. Alles wirkt ein wenig hölzern, etwas betulich, kopflastig und wenig lebensnah – so als habe der Autor am Reißbrett eine Geschichte entworfen und zu Papier gebracht, die aber mit der Realität nur wehr wenig zu tun hat. Man hat Schwierigkeiten, sich die Figuren vorzustellen, versteht nicht recht, wie sie handeln, und kann die große Liebe, die der Ich-Erzähler für die titelgebende Frau empfindet, nicht nachvollziehen.

Die Handlung bildet keine der üblichen Dreiecks-, sondern sogar eine Vierecks-Liebesgeschichte: Gleich drei Männer kämpfen um eine geheimnisvolle Frau. Die Dame ist mit einem reichen Mann verheiratet und lässt sich von einem Maler nackt auf einer Treppe malen. Der Rechtsanwalt und Ich-Erzähler, der den anschließenden Streit zwischen Ehemann und Maler um Frau und Bild schlichten soll, verliebt sich anhand des Bildes ebenfalls in diese Frau, und das vierfache Gefühls-Chaos ist perfekt.

Die Geschichte endet erst 40 Jahre später in einer abgelegenen Bucht, wo die Frau mittlerweile allein lebt und sich sozial engagiert.

Sicher, Bernhard Schlink hat sein schriftstellerisches Handwerkszeug natürlich nicht komplett verlernt. Er hat einen schnörkellosen, gradlinigen Stil, sodass sich auch dieser Roman angenehm und leicht lesen lässt. Und doch bleibt eine gewisse Unzufriedenheit zurück – vor allem, wenn man den „Vorleser“ kennt.
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Bernhard Schlink: Die Frau auf der Treppe.
Diogenes, August 2014.
256 Seiten, Gebundene Ausgabe, 21,90 Euro.

Sonntag, 07.09.2014

Autor: Andreas Schröter

Guillaume Musso: Vielleicht morgen

Guillaume Musso: »Vielleicht morgen«Der französische Autor Guillaume Musso steht ein wenig im Verdacht, allzu zuckersüße Liebesgeschichten zu schreiben – ähnlich wie Cecilia Ahern, Jojo Moyes oder Nicholas Sparks.

Doch wer mit dieser möglicherweise bangen Erwartungshaltung an seinen neuen Roman „Vielleicht morgen“ geht, wird angenehm überrascht.

Das Buch entpuppt sich als durchaus spannender Thriller mit Science-Fiction-Elementen, den man auch dann gut lesen kann, wenn man mit schnulzigen Liebesgeschichten nicht viel am Hut hat.

Liebe gibt‘s natürlich trotzdem: Der attraktive Philosophieprofessor Matthew und die Weinkennerin Emma verlieben sich per E-Mail. Matthew benutzt dafür einen Laptop, den er auf einem Flohmarkt gekauft hat und der mit einem Aufkleber mit Emmas E-Mail-Adresse versehen ist. Doch etwas stimmt mit diesem Laptop nicht – und hier kommt die Science-Fiction ins Spiel …

„Vielleicht morgen“ ist Unterhaltungsliteratur, die man am besten am Strand, im Zug oder zur Entspannung nach einem anstrengenden Tag liest. Wer von Literatur mehr verlangt, wird hier nicht bedient.

Störend sind einige Formulierungsfloskeln, die mittlerweile mehr als ausgelutscht sind („Ihr gefror das Blut in den Adern“). Auch sind die Charaktere recht oberflächlich gezeichnet. Zu denen gehört eine sehr resolute gute Freundin von Matthew, die sich aber in der Liebe nur für Frauen interessiert, und der klischeehafte Computerfreak, der mit seinem Leben nicht zurechtkommt.

Für den Roman spricht ein spannender Handlungsaufbau und einige überraschende Wendungen – nicht immer ist die reine Liebe das, was sie zu sein scheint.

Allein was der Titel und die Coverabbildung bedeuten sollen, bleibt schleierhaft.

Guillaume Musso: Vielleicht morgen.
Pendo, August 2014.
480 Seiten, Gebundene Ausgabe, 14,99 Euro.

Dienstag, 02.09.2014

Autor: Andreas Schröter

Karine Tuil: Die Gierigen

Karine Tuil: »Die Gierigen«Ein richtig gutes Buch kommt aus Frankreich: „Die Gierigen“ von Karine Tuil, einer 1972 geborenen Autorin, die in Paris lebt. Es handelt von der Dreiecksgeschichte um Nina, Samuel und Samir: In Studienzeiten sind die Drei unzertrennliche Freunde. Nina und Samuel sind ein Paar – doch dann beginnt Samir eine leidenschaftliche Affäre mit Nina, und die Freundschaft zerbricht.

20 Jahre später – Nina und Samuel haben sich mittlerweile versöhnt – sehen die beiden Samir im Fernsehen wieder, zu dem sie Jahrzehnte keinen Kontakt hatten: Er ist Staranwalt in New York geworden. Die beiden können sich eines gewissen Neides nicht erwehren, denn sie selbst leben immer noch in Armut.

Weitere Recherchen ergeben, dass Samir, der aus ärmlichsten Verhältnissen stammt, dafür einen teuren Preis zahlen musste: Er verleugnet seine arabischen Wurzeln und gibt Samuels Lebenslauf teilweise als den eigenen aus – bis hin zu seinem Namen, denn Samir lässt die beiden letzten Buchstaben weg, nennt sich Sam und behauptet, das sei die Abkürzung von Samuel. Damit macht er seine Mitmenschen glauben, er sei jüdischer Abstammung.

Karine Tuil ist ein spannender, intensiver, erotischer und vielschichtiger Roman gelungen. Erfolg und Misserfolg wechseln genauso mehrfach die Seiten wie Gut und Böse.

Fragen wie: „Welchen Preis bin ich für den Erfolg bereit zu zahlen“ werden genauso erörtert wie die Regeln der sexuellen Anziehungskraft zwischen Mann und Frau oder das in Frankreich präsente Thema „Unterdrückung von arabischen Migranten“.

Als die Al-Qaida, der Terrorismus und die amerikanischen Verhörmethoden die Bühne betreten, könnte man fast meinen, es werde zu viel, doch auch dieser Abschnitt fügt sich hervorragend ins Gesamtgeschehen ein.

Karine Tuil: Die Gierigen.
Aufbau, August 2014.
479 Seiten, Gebundene Ausgabe, 19,95 Euro.

Freitag, 29.08.2014

Autor: Andreas Schröter

William Faulkner: Schall und Wahn

William Faulkner: »Schall und Wahn«Was macht man, wenn man eben einen anerkannten Klassiker der Weltliteratur gelesen hat und – beschämt – feststellen muss, dass man damit rein gar nichts anfangen kann? So geht’s mir mit dem von Frank Heibert neu übersetzten „Schall und Wahn“ von William Faulkner aus dem Jahre 1929. Das erste Kapitel ist aus der Sicht eines geistig Behinderten geschrieben. Die Handlung springt wild durch Zeiten und Räume, und es wird gleich auf den ersten Seiten eine derartige Vielzahl von Namen präsentiert, dass ich schlicht keine Chance sah, auch nur zu erahnen, wer wer ist und worum es wohl gehen könnte (um den Niedergang einer Südstaaten-Familie).

Das zweite Kapitel ist eine Art Bewusstseinsstrom aus der Sicht einer anderen Figur, Auch hier konnte ich nicht folgen.

Wenn Bücherlesen zum Hochleistungs-Denksport ausartet, um auch nur einen winzigen Bruchteil des Inhalts zu erfassen, dann ist das nicht mein Ding.
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William Faulkner: Schall und Wahn (1929).
Rowohlt, Juli 2014.
384 Seiten, Gebundene Ausgabe, 24,95 Euro.

Mittwoch, 20.08.2014

Autor: Andreas Schröter

Hila Blum: Der Besuch

Hila Blum: »Der Besuch«Der Debüt-Roman der israelischen Schriftstellerin Hila Blum, geboren 1969, hat eine interessante Grundhandlung: Der Multimillionär Duclos, der einem jungen Paar vor Jahren in einem Pariser Nobelrestaurant aus der Patsche geholfen hat, kündigt überraschend seinen Besuch in Jerusalem bei eben diesem Paar an. Es ist inzwischen verheiratet und hat Kinder. Was Nataniel, der Mann, nicht weiß: Zwischen seiner Frau Nili und dem Millionär ist damals etwas vorgefallen – nein, kein Sex –, von dem Nili ihrem Mann nie etwas erzählt hat.

Der Roman bezieht also einen Teil seiner Spannung aus den Fragen, was damals wohl passiert sein könnte – denn das lässt die Autorin lange offen – und natürlich, wie das Wiedersehen des Paares mit ihrem einstigen Helfer abläuft.
Leider verliert die Autorin diese Grundthemen zeitweilig ein wenig aus den Augen. Ihre Geschichte versandet gelegentlich im nervtötenden Klein-Klein von Nilis Alltag mit demenzkranker Mutter, einem Ehemann, der (möglicherweise) fremdgeht, einer pubertierenden Tochter und einem Kleinkind.

Gerade die Gespräche mit dem Kleinkind können zwar eine Zeit lang witzig sein, aber wenn sich das über zu viele Seiten hinzieht – wie in diesem Buch manchmal der Fall – fängt es in einem Roman für Erwachsene an zu langweilen. Es gehört sicherlich zur ganz hohen Kunst des Schreibens, genau diese Langweiligkeit und Nervigkeit des Alltags so darzustellen, dass nicht auch der Leser genervt ist – eine Aufgabe, die Hila Blum nicht perfekt gelöst hat.
Ganz am Ende kommt die Autorin wieder auf ihr eigentliches Thema zurück: Erst 30 Seiten vor Schluss findet der immerhin titelgebende Besuch tatsächlich statt – und führt schließlich zu einem etwas laschen Ende.

Klar, die Darstellung des Familienalltags in Kombination mit dem Geheimnis um den Millionär – das hier nicht verraten werden soll – ergibt Sinn, aber im Ganzen bleibt dieses Buch etwas unbefriedigend.
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Hila Blum: Der Besuch.
Berlin-Verlag, August 2014.
416 Seiten, Gebundene Ausgabe, 22,99 Euro.

Sonntag, 10.08.2014

Autor: Andreas Schröter

Kerstin Preiwuß: Restwärme

Kerstin Preiwuß: »Restwärme«Ein eindringlicher Roman über etwas so Schwieriges und Widersprüchliches wie Heimatverbundenheit und Familienzugehörigkeit ist Kerstin Preiwuß mit „Restwärme“ gelungen.

Die Autorin, die 1980 selbst in einem kleinen Kaff in der mecklenburgischen Provinz geboren wurde, beschreibt aus der Ich-Perspektive eine junge Frau, die nach Jahren in ein solches Dorf zurückkehrt. Ihr Vater ist gestorben und sie verbringt einige Tage mit ihrem Bruder und ihrer Mutter im Haus ihrer Kindheit. Man ahnt, dass Kerstin Preiwuß vieles aus ihrer eigenen Vergangenheit für diese Geschichte verwendet hat.

Kindheitserinnerungen kommen hoch, und der Leser merkt schnell, dass diese Kindheit alles andere als rosig war. Der Vater war ein aggressiver Säufer, der vor allem dem Sohn täglich auf wüsteste Weise zugesetzt hat. Mit Schlägen wollte er einen Mann aus ihm machen. Das hat nicht funktioniert. Der Sohn bricht nach der achten Klasse die Schule ab, quält Tiere und ist auch noch als Erwachsener ein unsicherer und verstörter Mensch. Die Mutter war immer zu schwach, sich gegenüber ihrem tyrannischen Ehemann durchzusetzen. Ihr Credo nach Jahrzehnten der Unterdrückung: „Aber es war doch nicht alles schlecht.“

Der Ich-Erzählerin Marianne ist es trotzdem gelungen, sich in dieser wenig förderlichen Umgebung zu behaupten, trotz eines eigenen Kindes im Teenageralter das Abitur zu schaffen, zu studieren und sich in Berlin ein neues Leben aufzubauen.

Konfrontiert mit der Vergangenheit, durchströmen sie widersprüchliche Gefühle. Einerseits sind die Aggressionen gegenüber dem Bruder und der Mutter sowie der Hass auf den Vater sofort wieder da, aber da ist – unterschwellig – auch noch etwas anderes: die Restwärme. Lesenswert!
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Kerstin Preiwuß: Restwärme.
Berlin-Verlag, Juli 2014.
240 Seiten, Gebundene Ausgabe, 18,99 Euro.

Montag, 28.07.2014

Autor: Andreas Schröter

Karl Ove Knausgård: Leben

Karl Ove Knausgård: »Leben«Die Werke des norwegischen Schriftstellers Karl Ove Knausgård sind für mich eines der erstaunlichsten Phänomene im modernen Literaturzirkus. Wie kann es sein, dass ein dermaßen langweiliges und selbstverliebtes Geschreibsel so viele Anhänger hat? Die meisten Kritiken sowohl bei Amazon als auch in den Feuilletons sind positiv, in Norwegen mussten Firmen angeblich Knausgård-freie Tage einführen – kein Lesen und Diskutieren während der Arbeitszeit – , teilt Spiegel online mit. In den USA gibt es offenbar gerade einen wahren Knausgård-Hype …

Und ich frage mich: Wie kann das sein? Nach „Lieben“, erschienen 2012, hatte ich mir fest vorgenommen, nie wieder ein Machwerk dieses Autors in die Hand zu nehmen. Aber als ich nun „Leben“ geschenkt bekam, habe ich beschlossen, dem Autor noch eine Chance zu geben. Doch bereits nach wenigen Seiten stellte sich dasselbe Unbehagen ein wie bei „Lieben“. Knausgård schreibt in breitester Detailverliebtheit über sein nichtssagendes Leben als 18-jähriger Aushilfslehrer in einem Kaff in Nordnorwegen. Ein Beispiel (Seite 25 unten): „Ich goss mir Milch ins Glas und leerte es in wenigen langen Zügen. Stellte es zusammen mit dem Teller und dem Messer in die Spüle, legte den Aufschnitt in den Kühlschrank und ging ins Wohnzimmer. Ich steckte den Stecker der Schreibmaschine in die Steckdose …“ und so geht es mehr oder weniger weiter auf über 600 Seiten. Bitte – hier gibt es ja die Kommentarfunktion – erkläre mir mal jemand, was daran gut oder interessant sein soll! Literarische Texte bestehen aus Verdichtung, die Kunst des Weglassens ist für einen Autor wichtig. Nichts davon gibt es in diesem Buch.

Okay, ich gebe es zu: Knausgård schreibt nicht nur über das Abräumen von Geschirr, manchmal schiebt er auch pseudo-philosophische Betrachtungen ein, von denen er möglicherweise sogar selbst glaubt, dass sie in irgendeiner Weise gehaltvoll sind. Sind sie aber in aller Regel nicht.

Ein banales Buch über das banale Leben eines nicht sonderlich talentierten Autors.
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Karl Ove Knausgård: Leben.
Luchterhand, Juni 2014.
624 Seiten, Gebundene Ausgabe, 22,99 Euro

Freitag, 25.07.2014

Autor: oliverg

“I like a girl who reads” (Video/Slam)

Freitag, 11.07.2014

Autor: Andreas Schröter

Eiríkur Örn Norðdahl: Böse

Eiríkur Örn Norðdahl: »Böse«Der isländische Autor Eiríkur Örn Norðdahl macht es den Lesern seines 650-Seiten-Mammutwerks „Böse“ nicht leicht. Ständig springt er – manchmal mehrmals auf einer Seite – zwischen der erzählten Handlung und Fakten oder philosophischen Überlegungen zum Nationalsozialismus hin und her. Das erfordert Konzentration und viel Willen zum Durchhalten, weil sich kein rechter Lesefluss einstellen will. Folgt man dem Autor bei einem Gedankengang, unterbricht er ihn sogleich wieder und fängt von etwas Neuem an. Das ist auf Dauer anstrengend.

Problem dieses im Original 2012 mit dem isländischen Literaturpreis ausgezeichneten Werkes ist aber auch ein anderes: Man wird mit den drei Hauptfiguren Agnes, Ómar und Arnór nicht richtig warm. Man liest zwar, was sie tun und denken, kann ihr Handeln aber kaum nachvollziehen. Liebesbeziehungen werden immer nur behauptet, aber für den Leser nie emotional fühlbar gemacht.

Vordergründig geht es um die aus Litauen stammende Studentin Agnes, die seit ihrer Kindheit vom Nationalsozialismus besessen ist. Sie sammelt alles zu diesem Thema und plant eine ausschweifende Masterarbeit, mit der sie sich aber übernimmt und nicht recht weiterkommt. Sie ist verbandelt mit dem Bummelstudenten Ómar, der schließlich herausfindet, dass Agnes eine Affäre mit dem Neonazi Arnór begonnen hat. Aus Wut darüber fackelt Ómar Agnes‘ Haus ab. Als sie schließlich schwanger wird, aber nicht weiß, wer der Vater ist, wird die Situation nicht besser.

Einigen Gehirnschmalz verwendet der Autor auch auf die Frage, wie wohl das Verhältnis der Isländer zu den Litauern ist – ein Aspekt, der für deutsche Leser in aller Regel eher von untergeordneter Bedeutung sein dürfte.

„Böse“ hat viele originelle Passagen, die zeigen, dass der 1978 geborene Autor schreiben kann. Insgesamt ist dieser Roman aber ein schwer verdauliches Durcheinander, nur für Hartgesottene.
————————————
Eiríkur Örn Norðdahl: Böse.
Tropen, Juni 2014.
658 Seiten, Gebundene Ausgabe, 24,95 Euro.

Donnerstag, 10.07.2014

Autor: Andrea Brücken

Andreas Austilat: Hotel kann jeder.

Austilat - Hotel kann jeder

Es gibt einen Unterschied zwischen Urlaub im Hotel und Urlaub auf dem Campingplatz. Üblicherweise wird man durch die familären Gewohnheiten in dieser Richtung geprägt. Was passiert nun, wenn ein Paar zusammen kommt, dessen eine Hälfte nie campen war, dessen andere aber quasi im Wohnwagen aufgewachsen ist? Richtig, man nähert einander an. Beziehungsweise übernimmt man die Vorlieben des anderen, wenn man dafür gute Gründe findet.

Es ist sehr amüsant, den Anekdoten von Andreas Austilat zu folgen – in denen er seinen Wandel vom Campingskeptiker zum überzeugten Campingfan mit eigenem Wohnwagen schildert. Zumal er ein Händchen für kleine Missgeschicke zu haben scheint, die sich bisweilen nicht gerade als förderlich für die gute Laune der reisenden Familie erweisen. Überzeugt werden von seiner Eignung müssen außerdem zum einen die Zweifler auf seiner Familienseite sowie zum anderen die routinierten Schwiegereltern.

Im Verlauf des Buches lernen wir also viel: worin der Vorteil eines Wohnwagen-Anhängers gegenüber einem Wohnmobil besteht, nach welchen Kriterien man sich einen guten Standplatz auswählt und sichert, wodurch sich eine vollständige Ausrüstung auszeichnet, mit welchen sozialen Interaktionen man auf Campingplätzen zu rechnen hat.

Die Reisen führen uns nach Sylt, nach Italien, Spanien, Frankreich und schließlich sogar nach Amerika. Und was ein richtiger Mann ist, der macht auch vor außergewöhnlichen Herausforderungen keinen Halt. Sei es nun das Rockfestival mit den Kumpels, das Wintercamping oder die Flussreise mit Wohnwagen auf einer schwimmenden Plattform.

Humorvoll und selbstironisch, mit der angemessenen Portion Ernsthaftigkeit lässt der Autor die Leser teilhaben an seinen Erlebnissen. Ein Lesespaß nicht nur für den Urlaub.

(Andrea Brücken)

 

ANDREAS AUSTILAT

Hotel kann jeder

Meine Frau, unser Wohnwagen und ich

ORIGINALAUSGABE

Taschenbuch, Broschur, 288 Seiten, 12,5 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-442-15773-0

€ 8,99 [D] | € 9,30 [A] | CHF 13,50 * (* empf. VK-Preis)

 

Verlag: Goldmann

Dienstag, 08.07.2014

Autor: Andreas Schröter

Phil Hogan: Die seltsame Berufung des Mr Heming

Phil Hogan: »Die seltsame Berufung des Mr Heming«Mr Heming hat ein ungewöhnliches Hobby. Er liebt es, in der Wohnung anderer Leute herumzuschnüffeln, wenn die nicht zu Hause sind.

Als Immobilienmakler hat er dafür beste Voraussetzungen. Er findet immer wieder Gelegenheiten, die Schlüssel der Häuser nachzumachen, die er gerade verkauft. Im Lauf der Jahre hat sich so ein ganzes Schlüsselarsenal angesammelt, dessen Schätze er immer wieder benutzt.

Doch Mr Heming hat noch ein paar andere Eigenschaften, die nicht unbedingt mit gängigen Moralvorstellungen übereinstimmen. So hat er keinerlei Skrupel, unliebsame Zeitgenossen einfach per gezieltem Schlag mit dem Golfschläger oder anderweitig aus dem Weg zu räumen …

„Die seltsame Berufung des Mr Heming“ gehört also zur Gattung jener in der Literatur gar nicht so seltenen Romane (Patricia Highsmith‘ Ripley-Bücher zum Beispiel), in denen ein durchaus böser Mensch zur Hauptfigur wird. Die Kunst des Autors besteht in diesem Fall darin, diese Figur so anzulegen, dass der Leser sie trotzdem sympathisch findet und mit ihr fiebert.

Und das gelingt dem englischen Autor, von dem nun erstmals ein Buch ins Deutsche übersetzt worden ist. Man ertappt sich bei dem Wunsch, die Polizei möge besagtem Mr Heming, der sein Leben in Ich-Form erzählt, niemals auf die Schliche kommen.

Auch ein bisschen Liebe kommt vor. Allerdings handelt unser Mr Heming auch hier unkonventionell: Er liebt die Frauen nur, so lange sie ihm nicht zu nah kommen.

Der Roman bietet eine leicht zu lesende und mit viel schwarzem Humor gespickte Unterhaltungs-Lektüre, die sich selbst nicht allzu ernst nimmt. Gut für den Strandurlaub.

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Phil Hogan: Die seltsame Berufung des Mr Heming.
Kein & Aber, Juli 2014.
367 Seiten, Gebundene Ausgabe, 19,90 Euro.

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