Mittwoch, 26.11.2014

Autor: oliverg

#videobuchduell C.P. Snow vs. Felix Salten (Bambi)

Die Regeln:

Beim Video (Youtube!) begründet kommentieren, welches Buch ihr möchtet, am 5.12. wird ausgewertet und das Buch unter den jeweils Wünschenden verlost.

via #Buchduell C.P. Snow vs. Felix Salten Bambi – YouTube.

Dienstag, 25.11.2014

Autor: oliverg

#videobuchduell Theodor Storm vs Wilhelm Busch

Die Regeln:

Beim Video (Youtube!) begründet kommentieren, welches Buch ihr möchtet, am 20.11. wird ausgewertet und das Buch unter den jeweils Wünschenden verlost.

via #videobuchduell Theodor Storm vs Wilhelm Busch – YouTube.

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Dienstag, 25.11.2014

Autor: JosefBordat

Sterbehilfe. Debattenbeiträge aus Österreich

Einer aktuellen Umfrage zufolge befürworten weite Teile der Deutschen nicht nur den assistierten Suizid (46 Prozent Zustimmung), sondern auch die aktive Sterbehilfe (37 Prozent Zustimmung), also die Tötung auf Verlangen eines Menschen, der dazu selbst nicht in der Lage ist. Immer weniger scheint das Prinzip zu gelten, ein Mensch solle an der Hand, nicht durch die Hand der Angehörigen sterben, immer stärker scheint die Würde relativ, weil streng an ein Leben ohne Schmerz und Leid gebunden. Die klassische christlich-humanistische Position, die von der unbedingten Würde des Menschen und dem absoluten Wert seines Lebens ausgeht, die Trost und Hilfe kennt, aber auch „Lebenspflicht“ (Kant), scheint heute nicht mehr in Mode. Allenfalls die Katholische Kirche vertritt eine deutlich ablehnende Haltung gegenüber der Sterbehilfe, soweit damit nicht die Hilfe beim, sondern die Hilfe zum Sterben gemeint ist. Doch ihre Auffassung teilt in Deutschland gerade jeder Neunte, obgleich jeder Dritte katholisch ist.

Auch in der Katholischen Kirche gehen also die Meinungen auseinander. Umso wichtiger ist es, sich in Kirche und Gesellschaft intensiv, ernsthaft und in Achtung vor der Sicht des Anderen mit den Fragen von Sterben und Tod, Leben und Leid, Würde und Wunsch auseinanderzusetzen. Orientierende Debattenbeiträge aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Kontexten versammelt der Band Dem Menschen nahe sein, der jetzt im Styria-Verlag erschien.

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Die Herausgeber, der Psychotherapeut Herwig Oberlerchner und der Publizist Gerald Heschl, lassen Mediziner und Philosophen, Juristen und Theologen zu Wort kommen. In analytischen und praktischen Zugängen entsteht so ein aspektenreiches Buch mit wertvollen Ansichten zum Umgang mit Leiden, Würde und Sterben. Zentral ist dabei die Lage in Österreich, sowohl hinsichtlich des geltenden Rechts als auch der gesellschaftlichen Debatte. Die meisten der präsentierten Einsichten sind jedoch universell.

Dass etwa der Wunsch zu sterben, der im Mittelpunkt der aktuellen Debatte um Sterbehilfe steht, im Grunde der Wunsch ist, nicht mehr so weiterleben zu müssen, dass also die vermeintliche Todessehnsucht eigentlich eine Sehnsucht nach Veränderung im Leben ist, zeigt Oberlechner in seinem Beitrag über psychische Erkrankungen und Suizidalität. Zugleich muss der Sterbewunsch als Appell an die Umgebung aufgefasst werden, wie Susanne Zinell betont, vor allem wohl als Schrei nach Wachsamkeit und Wahrnehmung in Richtung der Angehörigen – was für diese nicht leicht ist. Aus der Tatsache, dass wir alle früher oder später in die Lage des mit-leidenden Angehörigen geraten werden, der vom Hilferuf eines leidenden nahestehenden Menschen betroffen und auch belastet ist, speist sich ein Teil der Debattendynamik – und vielleicht auch ein Teil der riesigen Zustimmung zum vermeintlichen „Ausweg“ Sterbehilfe.

Angenehm an den Beiträgen des in Art und Umfang leicht zugänglichen Bandes ist der respektvolle Duktus, mit dem die jeweiligen Standpunkte vorgetragen werden. Johannes Staudachers ethische und spirituelle Gedanken etwa münden in ein klares christliches Bekenntnis zum Leben ein, ohne den Gottesbezug als hinreichend für eine allgemeine Lösung des Konflikts um die Sterbehilfe zu behaupten. Österreichs führende Vereinigungen aus Hospizbewegung und Palliativmedizin positionieren sich in einem abschließenden Statement zwar klar gegen eine gesetzliche Freigabe der aktiven Sterbehilfe (Tötung auf Verlangen) sowie der Beihilfe zum Suizid, sehen darüber hinaus jedoch die Notwendigkeit, die „Grenzen der Leidensfähigkeit“ von Menschen im Einzelfall zu beachten, ohne wiederum zu meinen, daraus allgemeine Regeln ableiten zu können. Als grundsätzliche Alternative zur Aufweichung des Verbots von Sterbehilfe in Österreich fordern sie einen Rechtsanspruch auf Betreuung in den von ihnen vertretenen Einrichtungen, was durch eine entsprechende finanzielle Ausstattung mit Geldern der öffentlichen Hand praktisch ermöglicht werden soll.

Nicht nur in der Auffassung der „Interessenvertretung“ derer, die beim Sterben begleiten (und nicht zum Sterben), sondern auch in den theoretischen Betrachtungen zeigt sich eine deutliche Tendenz zur Beibehaltung eines Verbots von Sterbe(bei)hilfe. Den 83 Prozent der Deutschen, die das offenbar anders sehen, sei die Lektüre des Bandes nachdrücklich empfohlen.

Bibliographische Daten:

Herwig Oberlerchner / Gerald Heschl: Dem Menschen nahe sein. Vom Umgang mit Leiden, Würde und Sterben.
Wien: Styria.
165 Seiten, EUR 19,99.
ISBN-13: 978-3-222-13483-8.

Josef Bordat

Dienstag, 25.11.2014

Autor: Andreas Schröter

Christie Hodgen: Fünf Menschen, die mir fehlen

Christie Hodgen: Fünf Menschen, die mir fehlen«Die US-amerikanische Schriftstellerin Christie Hodgen hat ein Herz für Loser. In ihrem lesenswerten Roman „Fünf Menschen, die mir fehlen“ porträtiert sie fünf von ihren Wegbegleitern, die mit dem Leben so ihre Schwierigkeiten haben – und das auf sehr einfühlsame und sympathische Weise.

Da ist der großspurige Onkel, der entgegen seiner eigenen Wahrnehmung vollkommen lebensuntüchtig ist und wenig auf die Reihe bekommt, dann der Klassenidiot, der später stirbt, weil er einen Benzintank mit dem Lötkolben reparieren wollte. Es folgt die redselige schwarze Kommilitonin, mit der sich die Ich-Erzählerin während des Studiums ein Zimmer teilt und die zwar gut aus der Hand lesen kann, sich aber rein gar nicht für ihr Studium interessiert. Außerdem hütet sie ein trauriges Geheimnis.

Später im Leben trifft die Erzählerin einen homosexuellen und hochintelligenten Bar-Pianisten, der heimlich eine große Symphonie komponiert. Nur mit den Menschen in seiner Umgebung kommt er nicht klar.

Der fünfte Mensch ist die eigene Mutter, die mehrere Ehemänner verschleißt und auch sonst ein recht sprunghaftes Gemüt hat. Allen fünf Menschen, die in fünf Kapiteln vorgestellt werden, ist gemein, dass sie viel zu früh zu Tode kommen.

Und obwohl immer eine andere Figur im Mittelpunkt steht, zerfällt das Buch nicht in fünf Teile, die ansonsten wenig miteinander zu tun haben. Immer geht es ja auch um das Leben der Ich-Erzählerin und ihre Beziehung zu Mutter und Schwester.

Es nimmt den Leser für die Autorin ein, dass sie über all ihre Wegbegleiter – und es handelt sich zum Teil um wirklich schräge Vögel, die ihr nicht immer Gutes wollen – immer voller Zuneigung und Wärme schreibt.

Christie Hodgen, die an der University of Missouri in Kansas City unterrichtet, wurdefür ihren Debütroman „Hello, I must be going“ und ihre Kurzgeschichtensammlung „A Jeweler’s Eye for Flaw“ unter anderem mit dem AWP Award for Fiction und dem Pushcart Prize ausgezeichnet.
————————————————
Christie Hodgen: Fünf Menschen, die mir fehlen.
Knaus, Oktober 2014.
288, Seiten, gebundene Ausgabe, 19,99 Euro.

Freitag, 21.11.2014

Autor: oliverg

#videobuchduell Fontane-Biographie vs Woody Allen – YouTube

Die Regeln:

Beim Video (Youtube!) begründet kommentieren, welches Buch ihr möchtet, am 20.11. wird ausgewertet und das Buch unter den jeweils Wünschenden verlost. Hat es nach 10 Tagen keine Stimmen, gewinnt es der erste der für eines der beiden Bücher kommentiert.

via #videobuchduell Fontane-Biographie vs Woody Allen – YouTube.

Donnerstag, 20.11.2014

Autor: oliverg

#videobuchduell HL. Gremliza vs Kinsky-Weinfurter

Die Regeln:

Beim Video (Youtube!) begründet kommentieren, welches Buch ihr möchtet, am 20.11. wird ausgewertet und das Buch unter den jeweils Wünschenden verlost.
#videobuchduell HL. Gremliza vs Kinsky-Weinfurter – YouTube.

Mittwoch, 19.11.2014

Autor: oliverg

#videobuchduell Russische Flüsterwitze vs. Jane Austen

Die Regeln:

Beim Video (Youtube!) begründet kommentieren, welches Buch ihr möchtet, am 20.11. wird ausgewertet und das Buch unter den jeweils Wünschenden verlost. #videobuchduell Russische Flüsterwitze vs. Jane Austen – YouTube.

Dienstag, 18.11.2014

Autor: oliverg

#videobuchduell Eric Ambler vs. William Thackeray

Die Regeln:

Beim Video (Youtube!) begründet kommentieren, welches Buch ihr möchtet, am 18.11. wird ausgewertet und das Buch unter den jeweils Wünschenden verlost.

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Montag, 17.11.2014

Autor: oliverg

#videobuchduell Daniel Spitzer vs. Spike Milligan

Die Regeln:

Beim Video (Youtube!) begründet kommentieren, welches Buch ihr möchtet, am 20.11. wird ausgewertet und das Buch unter den jeweils Wünschenden verlost.

#videobuchduell Daniel Spitzer vs. Spike Milligan – YouTube.

Sonntag, 16.11.2014

Autor: oliverg

#videobuchduell Robbins vs. Storm

Die Regeln:

Beim Video (Youtube!) begründet kommentieren, welches Buch ihr möchtet, am 26.11. wird ausgewertet und das Buch unter den jeweils Wünschenden verlost.

 

Samstag, 15.11.2014

Autor: Andreas Schröter

James Salter: Jäger

James Salter: Jäger«Nach „Alles, was ist“ im vorigen Jahr hat der Berlin-Verlag nun dankenswerterweise auch den Erstling des amerikanischen Schriftstellers James Salter aus dem Jahre 1957 herausgebracht: „Jäger“. Der gilt heute als moderner Klassiker.

Auf lakonische Weise beschreibt der 1925 geborene Autor darin den Alltag der amerikanischen Kampfflieger im Korea-Krieg.
In dieser harten Männerwelt zählt ausschließlich, wer die meisten feindlichen Flugzeuge abschießt.

Cleve, der einst als Ass galt, will der Erfolg einfach nicht gelingen. Ein wesentlich jüngerer Widersacher, Pell, hat deutlich mehr Abschüsse, nimmt dabei aber keine Rücksicht auf die Kameraden.

„Jäger“ ist ein Roman, bei dem es nur vordergründig um Fliegerheldentum, Adrenalin-Ausschüttung und männliches Soldatengehabe geht. Zwischen den Zeilen wird stilistisch auf höchstem Niveau die Verzweifelung, die Angst und die innerliche Verrohung sichtbar, die der Krieg für die Beteiligten mit sich bringt.

James Salter hat selbst zwölf Jahre als Kampfflieger gedient.

“Jäger” wurde 1958 mit Robert Mitchum in der Hauptrolle verfilmt.

James Salter: Jäger (1957).
Berlin-Verlag, Oktober 2014.
304 Seiten, gebundene Ausgabe, 19,99 Euro.

Samstag, 15.11.2014

Autor: oliverg

#videobuchduell #literaturwelt: Hans Herbst vs. Christoph Türck

Die Regeln:

Beim Video (Youtube!) begründet kommentieren, welches Buch ihr möchtet, am 25.11. wird ausgewertet und das Buch unter den jeweils Wünschenden verlost.

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Donnerstag, 13.11.2014

Autor: oliverg

#videobuchduell #literaturwelt – Eddie Constantine vs. Hans Magnus Enzensberger – YouTube

Die Regeln:

Beim Video (Youtube!) begründet kommentieren, welches Buch ihr möchtet, am 23.11. wird ausgewertet und das Buch unter den jeweils Wünschenden verlost.

#videobuchduell #literaturwelt – Eddie Constantine vs. Hans Magnus Enzensberger – YouTube.

Mittwoch, 12.11.2014

Autor: oliverg

#literaturwelt #videobuchduell – Saul Bellow gegen Erich Maria Remarque

Die Regeln:

 

Beim Video (Youtube!) begründet kommentieren, welches Buch ihr möchtet, am 22.11. wird ausgewertet und das Buch unter den jeweils Wünschenden verlost.

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Dienstag, 11.11.2014

Autor: oliverg

#literaturwelt #videobuchduell CSS/YAML gegen Javascript Codebook

Die Regeln:

Beim Video (Youtube!) begründet kommentieren, welches Buch ihr möchtet, am 21.11. wird ausgewertet und das Buch unter den jeweils Wünschenden verlost.

via #literaturwelt #videobuchduell CSS/YAML gegen Javascript Cookbook – YouTube.

Montag, 10.11.2014

Autor: oliverg

#literaturwelt #VideoBuchDuell Harold Robbins vs. Werner Vogel – YouTube

Die Regeln:

Beim Video (Youtube!) begründet kommentieren, welches Buch ihr möchtet, am 20.11. wird ausgewertet und das Buch unter den jeweils Wünschenden verlost.

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Mittwoch, 05.11.2014

Autor: Andreas Schröter

Diane Setterfield: Aufstieg und Fall des Wollspinners William Bellman

Diane Setterfield: Aufstieg und Fall des Wollspinners William Bellman«Eine Mischung aus wirtschaftlicher Erfolgsgeschichte im England des 19. Jahrhunderts und Mystery-Krimi – das ist Diane Setterfields missratener Roman „Aufstieg und Fall des Wollspinners William Bellman“.

Die Titelfigur ist ein Wunderknabe, was den Aufbau und die erfolgreiche Weiterentwicklung von Firmen angeht. Im ersten Teil führt er eine Wollspinnerei zu unsagbaren wirtschaftlichen Höhenflügen, im zweiten macht er dasselbe mit einem Warenhaus für Trauerartikel.

Für seine Familie, bestehend aus einer Frau und vier Kindern, interessiert er sich dagegen kaum.

Doch über seinem Leben liegt ein Schatten: Weil Klein-Willy als Kind eine Krähe mit einer Steinschleuder totgeschossen hat, ist er fortan stets von dunklen Mächten umgeben. Was die genau wollen, beziehungsweise inwieweit sie sich überhaupt auf sein Leben auswirken, bleibt unklar.

Hauptproblem dieses gänzlich humorfreien Romans ist das fehlende Timing. Die 1964 geborene britische Autorin verwendet hunderte von Seiten auf Williams Treiben in seinen verschiedenen Firmen. Und weil seine Entscheidungen immer goldrichtig und großartig sind, ist dieser Aspekt des Buches vor allem eines: stinklangweilig.

Anderes dagegen, wie der Tod gleich mehrerer Kinder, wird lapidar abgehakt – so als sei der Text hier lediglich eine kurze Inhaltsangabe von Geschehnissen, die noch weiter ausgeführt werden sollten.

Für den Leser erschwerend hinzu kommt, dass William ausgesprochen unsympathisch ist, sodass man sich irgendwann zu fragen beginnt, warum man mit dieser Figur eigentlich seine Lesezeit verbringt.

Das Geraune um die dunklen (Krähen-)Mächte wirkt zumeist eher unfreiwillig komisch als sonst irgend etwas.
————————————
Diane Setterfield: Aufstieg und Fall des Wollspinners William Bellman.
Blessing, November 2014.
400 Seiten, Gebundene Ausgabe, 19,99 Euro.

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